07.07.2010 / Auswirkung der steigenden Rohstoffpreise auf den Anstieg der Preise der Holzproduktion
Nachdem die Rundholzverkaufspreise für das 2. Halbjahr 2010 bekannt wurden, beeilen sich die holzverarbeitenden Unternehmen, die Preise der Holzproduktion zu überprüfen und zu korrigieren. Das hat den Anstieg der Preise von allen in Litauen produzierten Holzerzeugnissen beeinflusst, einschliesslich der Produktion der Hersteller von Holzpaletten und Palettenzuschnitten. Zum Beispiel, der Rohstoff für Palettenzuschnitte ist um etwa 25% teurer geworden im Vergleich zum 1. Halbjahr.
Laut A. Zimnickas, Direktor der UAB „Juodeliai“, hat diese Preissteigerung eine starke Auswirkung auf den Absatz der Produktion des Unternehmens im Ausland und auf den lokalen Märkten. Um Verluste infolge der Preissteigerung des Rohstoffs zu vermeiden, waren die Hersteller der Zuschnitte für Holzpaletten gezwungen, dementsprechend auch die Preise ihrer Produktion zu erhöhen. Nicht alle Hersteller von Holzpaletten waren jedoch damit einverstanden, die Preise zu erhöhen, um die starke Preissteigerung des Rohstoffs auszugleichen, und ein Teil von ihnen waren einverstanden, das in den nächsten 3 – 3 Monaten durch schrittweise monatliche Erhöhung der Preise für Palettenzuschnitte zu machen. Vielen Kunden begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Verkaufspreise der Holzpaletten schon seit einiger Zeit stabil sind und die nächste Änderung der Preise für Holzpaletten im Herbst vorgesehen ist.
08.06.2010 / Festgestellter Anstieg von Holzverkaufspreisen im 2. Halbjahr
Am 18. Mai d.J. fanden in den litauischen Forstbezirken Preisausschreibungen für Holzverkauf im 2. Halbjahr nach langfristigen Verträgen und Holzverkauf für das Halbjahr statt. Im Angebot gab es Rundholz mit einem großen und durchschnittlichen Durchmesser – 252 800 m3, mit einem kleinen Durchmesser – 153 000 m3, Papierholz – 139 600 m3, Plattenholz – 90 300 m3, Brennholz – 88 100 m3 und andere Abfälle aus dem Holzschlag (ein Teil davon wird für Biobrennstoff verwendet). Aufgrund der veröffentlichten Ergebnisse haben die Unternehmen die Preisausschreibungen gewonnen, die die höchsten Preise für das Holz angeboten haben.
Der wachsende Bedarf an Holz im Land erhöht den Mangel an Holz und damit auch die Preise. Unter Beachtung der veröffentlichten Ergebnisse der Preisausschreibungen für Holz sind die Holzpreise im Vergleich zum ersten Halbjahr bemerkbar gestiegen, d.h., der Preis vom Rundholz mit kleinem Durchmesser ist mehr als um 25 % gestiegen (es wird für die Fertigung der Zuschnitte für Paletten verwendet), vom Papierholz– mehr als um 38 %, und vom Plattenholz – mehr als um 30 % .
Die holzverarbeitenden Unternehmen sind beunruhigt, dass die gestiegenen Rohstoffpreise die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Holzerzeugnisse im Ausland reduzieren können.
20.05.2010 / Die Tätigkeit der UAB „Juodeliai“ wurde vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert
Die Tätigkeit der UAB „Juodeliai“wurde nach zwei Standards des Forest Stewardship Council (nachfolgend FSC) zertifiziert. Die FSC-Zertifikate der Gesellschaft bestätigen den Ursprung der Produktion von holzverarbeitenden Unternehmen.
Laut der letzten Information der internationalen FSC-Datenbank gibt es derzeitig in Litauen schon über 100 Unternehmen, die das FSC-Zertifikat haben (darunter – 42 Fortswirtschaften). Am 4. Mai dieses Jahres hat der autorisierte Vertreter der FSC-Organisation – UAB „NEPCon LT“ – erfolgreich die Produktionskette sowie die Produkte (z.B., Zuschnitte für Paletten sowie Europaletten) des holzverarbeitenden Unternehmens UAB „Juodeliai“ nach Vorschriften des FSC – Standards zertifiziert (Kode des Zertifikats – SW-COC-004863).
Das Unternehmen wurde auf Basis von zwei Standards zertifiziert: FSC-STD-40-004 sowie FSC-STD-40-005. Der letztere Standard beudeutet, dass die UAB „Juodeliai“ Rohstoffe auch von Rohstofflieferanten kaufen darf, die über das FSC-Zertifikat nicht verfügen. Mehr Information über Gültigkeitsdauer des FSC-Zertifikats der UAB „Juodeliai“ sowie die zertifizierten Produktenarten finden Sie unter: http://info.fsc.org/.
13.05.2010 / Der Bedarf an Sekundärprodukten aus den Sägewerken steigt
Die zunehmende Nutzung von erneuerbaren Energieressourcen öffnet neue Möglichkeiten nicht nur für die Anbauer von Biobrennstoffplantagen bzw. Waldeigentümer sondern auch für holzverarbeitende Unternehmen, u.z., Sägewerke.
Zur Zeit werden in der UAB „Juodeliai“ jeden Monat über 5000 m3 von Sekundärprodukten produziert und erfolgreich vermarktet. Etwa 40 % davon bilden Sägespäne (ca. 30% der Gesamtmenge sind Nadelholzspäne und die restliche Menge sind Laubholzspäne) und 60 % bildet Hackschnitzel (technologisches Hackschnitzel). Die Produktion der Sägewerke der UAB „Juodeliai“ wurde gut nicht nur von litauischen sondern auch von ausländischen Kunden, die dieses Holz als Hauptrohstoff für die Fertigung eigener Produkte verwenden, eingeschätzt.
Im letzten Jahrzehnt hat sich die Meinung, dass die in holzverarbeitenden Unternehmen entstehenden Sekundärprodukte (Späne, Holzabfälle bzw. Hackschnitzel) nur minderwertige Abfälle sind, stark verändert. Jetzt können viele Vertreter der Sägewerke bestätigen, dass die Sekundärprodukte (technologisches Hackschnitzel, Schindeln, Sägespäne), die bei der Fertigung entstehen, genauso erfolgreich wie die Hauptprodukte (Zuschnitte für Palette, Paletten u.a.) und manchmal sogar erfolgreicher vermarktet werden.
29.04.2010 / Intensiv laufen Preisausschreibungen für Rundholz auf Vereinbarung der Seiten
In dieser Zeit sind Preisausschreibungen für Rundholz auf Vereinbarung der Seiten bensonders aktiv geworden. Holzressourcen gibt es im Lande ausreichend. Das beeinflusst eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Forstwirtschaften und Holzindustrie, die auf Prinzipien des Marktes und der Wettbewerbsfähigkeit beruht.
Holzverarbeitungsunternehmen, die Rohstoff kaufen möchten, sollen sich an Preisausschreibungen beteiligen, die oft an demselben Tag und zu derselben Uhrzeit in unterschiedlichen Fortsbezirken stattfinden. Das nimmt viel Zeit und Aufwand in Anspruch. Bei Preisausschreibungen auf Vereinbarung der Seiten ist es schwer vorauszusehen, welche Rohstoffmengen von den Forstwirtschaften angeboten werden. Infolge eines solchen instabilen Holzverkaufs können Holzverarbeitungsunternehmen die erwarteten Ergebnisse nicht erreichen, weil es viel komplizierter ist, die Fertigung zu planen, wenn man die Menge des Rundholzes nicht weiß.
Laut Juozupas Zimnickas, Generaldirektor der UAB „Juodeliai“, werden sowohl für Käufer als auch für Verkäufer nur durch langfristige Verträge über den Kauf des Holzes mehr Garantien gegeben, dass beiderseitige Verpflichtungen erfüllt werden, und eine kontinuierliche Lieferung des Rohstoffs für die Fertigung zugesichert.