Die Modernisierung der Rundholzhandels sorgt für einen transparenteren und wettbewerbsfähigeren Holzmarkt in Litauen

Bereits seit fast einem halben Jahr wird der Holzgroßhandel mit Rundholz aus Staatsforsten über das Online-Verkaufssystem für Rundhölzer AMEPS (Apvaliosios medienos elektroninė pardavimo sistema) abgewickelt. Im Juni dieses Jahres wurden über dieses System anlässlich der ersten elektronischen Auktion erstmalig langfristige (über zehn Jahre) und halbjährliche Kaufverträge gehandelt. 520 Käufer kauften Holz zum Wert von fast 170 Mio. Litas aus Forsten von 42 Ländern. Auktionen dieser Art für den Rundholzverkauf (halbjährlich und 10-jährig) werden zweimal im Jahr ausgerichtet. Die nächste findet im Dezember statt und steht damit schon wieder vor der Tür.

Auktionen für kurzfristige Holzkaufverträge werden täglich durchgeführt. Allein in diesem Jahr wurden über AMEPS über 800 Auktionen für kurzfristige Vertragsabschlüsse veranstaltet. Da alle Angebote elektronisch abgegeben werden, wissen die Käufer nicht, wer ihre Mitbewerber sind, so dass es kaum Absprachemöglichkeiten für illegale Preissenkungen gibt. Außerdem kann jeder Auktionsteilnehmer sehen, welcher Käufer zu welchen Konditionen den Zuschlag erhält.

„Der Holzeinkauf gestaltet sich einfacher und transparenter“, lobt Juozapas Zimnickas, Leiter des Verbands der Holzverarbeitenden Unternehmen AMEPS. Dass an den Rundholz-Verkaufsaktionen mehrere Hundert und sogar mehr Käufer teilnehmen sei ein klarer Beweis, dass die inländischen Marktindikatoren den Unternehmen aller Größen einen fairen Wettbewerb gestatten. Allerdings gefällt das Verfahren, gemäß dem nicht nur die Interessen von großen, sondern auch kleinen und mittelständischen Holzunternehmen berücksichtigt werden, nicht allen Firmen der holzverarbeitenden Industrie. Von letzteren gab es Kritik für AMEPS.

Man kann behaupten, dass das sich das Verfahren für den Holzverkauf auf dem staatlichen Sektor verbessert hat und dem Staat maximalen Nutzen nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig garantiert.

Gemäß dem Artikel von Pranas Satkus vom 09. November 2012 in „Lietuvos žinios“

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