Neuer Korruptionswahrnehmungsindex für Litauen

Die “NEPCon LT” gibt bekannt, dass die Organisation „Transparency International“ für 183 Länder einen neuen Korruptionswahrnehmungsindex (im Folgenden „CPI“ – Corruption Perceptions Index) ermittelt hat. Dieser Index ist bedeutsam für die Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie, die kontrollierte Rohstoffe (z.B. Rundholz) einkaufen, welche später mit dem Kontrollprogramm der Firma geprüft werden.

Der neuen CPI-Tabelle zufolge haben Neuseeland, Dänemark und Finnland die höchsten Bewertungen erzielt und gelten damit als die Länder mit der geringsten Korruption. Somalia, und Nord-Korea sind am unteren Ende der Liste anzutreffen. Im Vergleich zu 2010 haben Litauen, Costa Rica und der Oman jeweils 5 Punkte verloren. Der litauische CPI fiel von 5,0 (2010) auf 4,8 (2011). Ungeachtet aller Bemühungen gibt es innerhalb der EU immer noch neun Länder (Bulgarien, Tschechien, Griechenland, Ungarn Italien, Lettland, Litauen, Rumänien und die Slowakei), in denen CPI und FSC®-Ranking zufolge ein nicht geringes Risiko besteht, illegal geschlagenes Holz zu erwerben.

Holzlieferanten, von denen kontrollierte Rohstoffe bezogen werden, werden sich, ihren Kontrollprogrammen folgend, wieder Inspektionen des Holzeinschlags unterziehen müssen. Das war bereits 2010 der Fall, als der litauische CPI noch bei 4,9 lag. Das holzverarbeitende Unternehmen „Juodeliai“ UAB versichert seinen Kunden, dass es ausschließlich FSC®-zertifiziertes oder legal geschlagenes Holz einkauft und auf diese Weise eine verantwortungsvolle Nutzung natürlicher Ressourcen sicherstellt.

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